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"Office Talk" Impulse für neue Arbeitswelten

Am 22. August 2019 hat Sandra Gauer bei Büro Keller im Rahmen des „Office Talk“ spannende Inputs  zur Wirkung von Räumen auf unser Verhalten gegeben. 

 

Hier finden Sie den Link zum PR Artikel

Gemeinsam mit Manfred Trink und Louis Krebser hat Sandra Gauer durch den Abend geführt. 

Kreative und effiziente Arbeitsumgebungen gestalten und leben

Die Eventreihe von Bigla Office AG diesen Frühling hat Sandra Gauer moderiert und in Form von Impulsreferaten mitgestaltet. An den drei Anlässen in Zürich, Lausanne und Biglen hat sie mit dem spannenden Thema «Kreative Räume – Kreative Mitarbeiter? Wie entsteht Kreativität und welchen Einfluss haben Räume tatsächlich?» zum Weiterdenken angeregt und interessante Schlüsse gezogen:

  • Räume haben Einfluss auf unsere Kreativität
  • Sie können Kreativität fördern oder hemmen
  • Kreative Räume müssen individuell erlebbar sein
  • Die Führung ist ein entscheidender Faktor

Wollen Sie mehr wissen? Kontaktieren Sie uns und denken Sie gemeinsam mit uns weiter.

Hilfe unser Unternehmen zieht um!

Hilfe unser Unternehmen zieht um!

Steht bei Ihnen ein Umzug an und Sie wissen bis hierhin noch nicht wie damit umzugehen? Ein neues Referat mit Sandra Gauer im Rahmen der fmpro Academy informiert Sie über die kritischen Fakten eines Umzuges und was es dabei zu beachten gilt. 

Damit Sie fit in den Umzug ziehen können!

Wir sind umgezogen

In Mitten der Berner Altstadt und in Mitten des Geschehens haben wir unser perfektes Büro gefunden. Die neuen Räumlichkeiten erlauben es uns, unsere Art von „modern working“ umzusetzen. 

Wir sind Ende November 2018 in unsere neue Arbeitswelt eingezogen. 

perspectives als strategischer Partner

perspectives als strategischer Partner

perspectives unterstützt immer mehr in der strategischen Phase, um sicher zu stellen, dass die Arbeitswelten effizient auf das Unternehmen abgestimmt sind. Denn der Grundstein für hohe Performance und motivierte Mitarbeiter wird in der Strategiephase gelegt.

Das große Kalkül und die Wahrheit am Ende des Tages

Das große Kalkül und die Wahrheit am Ende des Tages

Landauf, landab rückt man Schreibtische zusammen und setzt Mitarbeiter nebeneinander und die Führungskräfte mitten rein. Je offener ein Büro, so das Kalkül, desto besser funktioniert die Zusammenarbeit in Unternehmen.

Es dauert meist nicht lange, bis sich herausstellt:
Das ist ein großes Missverständnis.

Am Schluss hat man zwar effiziente Flächen aber demotivierte Mitarbeiter!
Die Frage nun ist … was ist Flächeneffizienz?

Für uns ist Flächeneffizienz das richtige managen und zuordnen von Flächen mit Einbezug von Mensch und Unternehmen, Raum und Technologien. Denn nur im Zusammenspiel ergibt sich wirklich Effizienz und Performance und das muss nicht immer heißen das alles offen und enger ist.

Neue Arbeitswelten = die alten Arbeitswelten revolutionieren?

Neue Arbeitswelten = die alten Arbeitswelten revolutionieren?

Wie die Forschung in den letzten Jahren gezeigt hat, fördern «Neue Arbeitswelten» die Innovation, Agilität und Effizienz im Unternehmen. Sich vor diesen Erkenntnissen zu verstecken erscheint bewiesenermassen unratsam.

Gleichzeitig bedeutet es aber nicht, dass mit der Einführung von «Neuen Arbeitswelten» die früheren Arbeitsweisen ihre Gültigkeit komplett verlieren. Gerade in der heutigen Zeit sind Stabilität und Kontinuität für Mitarbeitende wichtig, um sich in der hektischen und digitalen (Arbeits-)Welt zurecht zu finden.

Der Begriff «Arbeitswelt» beinhaltet nahezu alles, was Mitarbeitende im täglichen Berufsleben antreffen. Dies beginnt beim Raum, über die Technologie bis hin zur Personalführung und Work-Life-Balance. Zentral ist dabei die Erkenntnis, dass immer der Mensch im Zentrum der Arbeitswelt steht.

Der Mensch gilt als Routine-Liebhaber, wodurch es nicht in unserer Natur liegt, Angewohnheiten schnell zu verändern. Wir finden Evidenz für diese Feststellung im Privatleben wie auch bei der beruflichen Tätigkeit. Daher ist der Einzug in die «Neuen Arbeitswelten» als ein Prozess zu verstehen.

Es gibt beispielsweise viele Vorzüge am Trend des papierlosen Arbeitens. Damit dieses Ziel jedoch erreicht werden kann, erfordert es viel Planung, Umstellung und letztendlich Zeit.

Wir sind der Meinung, dass der Einzug in «Neue Arbeitswelten» für jedes Unternehmen ein Ziel darstellen sollte um langfristig bestehen zu können. Jedoch ist es auf dem Weg dahin eine Gratwanderung zwischen alt und modern. Alte Arbeitsweisen müssen demnach nicht komplett verschwinden, damit neue Arbeitswelten gelebt werden können.

Eine Kombination der alten und neuen Arbeitswelt scheint im Veränderungsprozess am erfolgversprechendsten zu sein. Durch die Verbindung der neugewonnenen Innovationskraft mit den altbewährten Methoden der Vergangenheit, kann eine gelungenen Reise in die «Neue Arbeitswelt» starten.

Was ist für uns die Arbeitswelt der Zukunft?

Was ist für uns die Arbeitswelt der Zukunft?

Die Arbeitswelt der Zukunft stützt sich auf das tiefe Bedürfnis der Menschen zusammen zu sein. Wir glauben, dass je flexibler, integrativer, innovativer und effizienter wir arbeiten müssen, desto mehr brauchen wir einen Ort der „Heimat“. Wo wir uns mit Kollegen austauschen können, Ihnen in die Augen sehen können und die Energie der Gegenwart spüren können.

Wir Menschen sind nicht unbedingt dafür geschaffen im virtuellen Raum mit virtuellen Teams zu arbeiten – zum Teil ist das notwendig, aber es wird nicht zur ausschließlichen Alltagssituation. Dahinter steckt die simple psychologische Erkenntnis, dass Menschen dort wo sie sich buchstäblich „zu Hause“ fühlen, auch freier kreativer und innovativer sein können.

Deswegen werden auch die Arbeitsplätze der Zukunft dieses Bedürfnis unterstützen und den Menschen Raum und Möglichkeit bieten, zusammen zu arbeiten und zusammen zu sein. Wichtig ist, dass es keine Standardlösungen sind, sondern auf das Unternehmen individuell abgestimmte Designs, Prozesse und Technologien. Die Führung geht dabei Hand in Hand mit diesen Gedanken und ist aktiver und ehrlicher Sponsor von diesem Modern Office.

Man kann nicht nicht kommunizieren….

Man kann nicht nicht kommunizieren….

Das sagte schon der bekannte Wiener Psychologe Paul Watzlawik – und Büros sind gnadenlos ehrliche Kommunikationsmittel, die quasi unentwegt auf ihre Nutzer einplaudern.
Und die Botschaften der Büros sind sehr unterschiedlich.

Sehr oft hört man: „Für uns bist Du ein Kostenfaktor, dessen Aufwand wir so weit wie möglich drücken und Fläche im Sinne von verkleinern optimieren wollen“ lautet da eine stille Botschaft der Büroräume.

Deswegen ist es so enorm wichtig, sich frühzeitig konstuktive und ehrliche Gedanken dazu zu machen, was ein Unternehmen mit dem Gebäude und den Räumen ausdrücken wollen.

Der Stress mit der Freiheit

Der Stress mit der Freiheit

Traum oder Albtraum? Die Medien zeichnen den modernen Arbeitnehmer gern als flexibles, selbstbestimmtes Wesen in flachen Hierarchien. Die Wirklichkeit sieht jedoch oft anders aus. Die neuen Freiräume am Arbeitsplatz entpuppen sich in der Praxis bei so manchem Beschäftigten als krankmachender Stressfaktor und treiben die Fehlzeiten in die Höhe!

  • 79% mehr Arbeitnehmer litten in den vergangenen 10 Jahren an psychischen Erkrankungen. (Quelle AOK, Deutschland)
  • 87 Millionen Tage, an denen psychisch Erkrankte arbeitsunfähig sind, fallen jährlich in deutschen Unternehmen an. (Quelle BAUA)
  • Fast jeder fünfte Beschäftigte fühlt sich an seinem Arbeitsplatz überfordert. 43% der Berufstätigen klagen zudem über wachsenden Stress. (Quelle BAUA)

Erschreckende Erkenntnisse, die so gar nicht mit dem Bild übereinstimmen wollen, das wir gerne hätten. Schliesslich arbeiten immer mehr Arbeitnehmer von zu Hause aus, sind bei ihren Familien und bestimmen die Work-Life-Balance selbst. Damit müssen wir uns beschäftigen. 

Führung 4.0

Führung 4.0

Die Digitalisierung verändert Gesellschaft und Arbeitswelt auf dramatische Weise. Was bedeutet das für die Rolle der Führungskräfte?

Empathie und Motivation ist eine wichtige Basis. Führungskräfte müssen flexibler agieren und können nicht alles von oben nach unten definieren. Sie müssen in der Lage sein, ihre Mitarbeiter zu motivieren und sie dazu befähigen, selbständig Entscheidungen zu treffen.

Studien zeigen, dass sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter heute schon der Überzeugung sind, Hauptaufgabe der Führungskräfte müsse das Führen sein. De facto widmen sie aber vielleicht gerade mal ein Viertel ihrer Arbeitszeit der Führung. Den Rest der Zeit verbringen sie damit fachlich zu arbeiten.

Führungskräfte müssen die Fähigkeit haben, Veränderungen zu managen. Und aktiv mithelfen, Probleme konstruktiv zu lösen.

Und für Mitarbeiter ist es wichtig verstehen zu können, wie sich die Puzzlestücke, an denen sie selbst arbeiten, auf das Grosse und Ganze auswirken.

Führung 4.0 ist ein engagiertes Vorhaben das viel Umdenken und Einsatz erfordert.

Der Einfluss der Gefühle im Veränderungsprozess

Die Forschung zeigt in den letzten Jahren vermehrt die Bedeutung von Emotionen in Veränderungsprozessen auf. Die Beteiligten erleben dabei verschiedene Gefühlstadien (Bspw. Roth, 2000), auf welche adäquat reagiert werden muss. Es wird oft vernachlässigt, dass nicht nur die Emotionen der Belegschaft eine wichtige Rolle spielen, sondern ebenso diejenigen der Führungskräfte.

In der Theorie ist man sich einig, dass es für Führungskräfte zentral ist, die eigenen Emotionen in Bezug auf die bevorstehende Veränderung wahrzunehmen. In der Praxis aber hat sich gezeigt, dass viele gerade an dieser Herausforderung scheitern. Erst wenn die eigenen Gefühle richtig eingeordnet sind, kann eine Führungskraft auch ihre Mitarbeitenden erfolgreich unterstützen und im besten Fall eine Veränderungsmotivation auf sie übertragen.

perspectives hat sich auf Emotional Management spezialisiert. Wir unterstützen sie gerne dabei, die Leitplanken zu legen um eine positive Grundhaltung gegenüber dem Veränderungsprozess zu erreichen.

Neue Arbeitswelten geben uns die Chance uns selber zu hinterfragen, was wir wollen, brauchen und müssen. Diese Chancen kommen nicht oft – go for it!